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(Tagenutzer)

Hochgradig spannendes Viereck, authentisch und klug gezeichnet

Unterschiedlicher könnten die vier Beteiligten nicht sein, aber auch die beiden Paare nicht.

Alexandra, Sonnenzeichen Skorpion, dominiert und kann auch gar nicht anders -- sie weiß gar nicht, wie sie damit umgehen soll, wenn sie nicht bestimmt was geschieht. (Damit ist sie zwar nicht "typisch Skorpion", aber in eine Falle ihres Sternzeichens getappt.) Ethik, Integrität, Aufrichtigkeit, was auch immer: Alles kann geopfert werden, wenn sie nur die Fäden in der Hand hat, bekommt was sie will (viel Sex), oder sich zumindest beweisen kann dass sie über den anderen Beteiligten steht. Die ganze Person ist eine einzige überhebliche Inszenierung.

Diana, Sonnenzeichen Krebs, hat sich bis dato ein paar Dinge noch nicht getraut, aber die stehen auf ihrer Liste, und die Zeit ist reif. Sie wird sie tun. Sie ist nicht felsenfest von sich überzeugt, aber sie kann einfach so in sich ruhen, und auch anderen Menschen etwas geben und verzeihen, ohne sie zu be- oder verurteilen.

Timo, Internist, gibt sich gewandt. Er ist klug, aufmerksam und beredt. Auf den ersten Blick wahrt er ebenso wie seine Partnerin Alexandra die Kontrolle, auf den zweiten Blick hat er dafür ganz andere Gründe: Mit seiner Gesprächsführung lenkt er von sich ab und auf den Fragenden zurück. Damit erreicht er zwar viel, aber er ist weit davon entfernt, Regie zu führen wie Alexandra, die sich im Gegenteil zu ihm ja gerade in den Mittelpunkt stellen will.

Julian, Anlageberater, hat eine gesunde Selbstachtung und ist mit seiner Art zu sein sehr unaufgeregt unterwegs. Weder in seinem Job noch in seiner Beziehung zu Diana strengt er besonders viel Reflexion an. Er tut die Dinge einfach; manchmal findet er seine Partnerin etwas übertrieben, oder sie tut die Dinge nicht ganz so, wie er das gern gehabt hätte. Daraus macht er aber kein großes Thema. Muss er auch gar nicht: Er ist so weit recht zufrieden. Auch wenn er etwas will wird daraus keine große Diskussion.

Dieses Viereck bildet das aufregende Kraftfeld für die Entwicklung zweier Tage. Ob die gegebenen Anziehungskräfte und Konfliktthemen so ganz zu den Plänen und Vorstellungen, die sich jeder der vier gemacht hat, passen -- und wie jeder damit umgeht -- wird hier glaubhaft, unterhaltsam, spannend, sinnlich und emotional wie intellektuell glaubwürdig gezeigt.

Dabei wird die Szenerie auch in der deutschen Synchronisation konsequent stimmig entwickelt.

"Hübsches Haus, Leute", sagt Timo in seinem zu großen Anzug; Alexandra wird später sagen, "das Haus gefällt mir immer besser" -- so wie sie nun einmal alles auf sich bezieht. Selbst in diesen kleinen Details bleibt sogar die Übersetzung den Charakteren treu. Julian kennt im Dialog mit Diana vor dem Treffen nur Alexandras Namen, Timos fällt ihm nicht ein.

Auch sonst weiß die Regie, was sie tut, und die Darsteller brillieren. So werden die Damen mit Sternzeichen vorgestellt, die Herren mit Beruf.

Ja, in diesem Film gibt es sinnliche und erotische Szenen, aber nicht mehr als nötig, um das eigentliche Thema voranzutreiben: Eine feinsinnige Charakter- und Paarstudie, in deren Verlauf Überraschungen und Wahrheiten ans Licht kommen, die sonst keine Rolle spielen (sollen).

Kein Liebesdrama, keine Pornographie, keine Anleitung. Um den Film zu schätzen, muss man sich für Menschen interessieren. Viele gute Details fallen erst beim wiederholten Sehen auf. Viel Vergnügen.


 

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(Thorsten Albers)

Diana (Ellen van der Koogh) und Julian (Danny de Kook) lernen per Kontaktanzeige die erfahrenen Swinger Alex (Nienke Brinkhuis) und Timo (Joep Sertons) kennen und laden sie zum Partnertausch in die noble, aber schrecklich sterile Villa von Dianas Eltern ein.

Der erste Abend lässt sich gut an, schnell kommt man sich im Swimmingpool näher, doch dann nimmt das Wochenende einen anderen Verlauf, als geplant. Der Untertitel “Sex auf Bestellung” wurde vom deutschen Verleih hinzugefügt und führt in die Irre, denn Sex ist in dem Film des niederländischen Regisseurs Stephan Brenninkmeijer zweitrangig. Zwar zeigt er zu Beginn viel nackte Haut, aber dann konzentriert er sich sofort auf das, worum es ihm eigentlich geht: um die ganz großen Gefühle.

Diana (ganz wunderbar gespielt von Ellen van der Koogh) ist eine schöne, aber unsichere Frau, die immer noch unter dem Pantoffel von Mama und Papa steht, Julian gibt sich forsch und frech, wird dann aber ganz klein mit Hut, Alex trampelt für ihr Vergnügen auf den Gefühlen anderer herum, und Timo, der Alex über alles liebt, gibt nur ihr zuliebe den coolen “Swinger”.

Da alles gut gespielt ist, die Dialoge hervorragend, und eine tolle Kameraarbeit noch dazu kommt, ist “Swingers” ein Genuss.


 

PowerMetal

(Michael Matzer)

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Mir hat der erotische Streifen ausnehmend gut gefallen, zu meiner eigenen Überraschung. Schließlich wird das Thema "Swinger" täglich in irgendwelchen Pornos weidlich ausgeschlachtet, nur um dem Zuschauer, der nur eines will, das alte Rein-raus-Spiel zu zeigen.

Brenninkmeijers Film ist meilenweit von solchem Voyeurismus entfernt. Es werden keine primären Geschlechtsmerkmale gezeigt (was sicher nicht ganz einfach zu bewerkstelligen war). Die vier Akteure sind genau gezeichnet und verhalten sich dementsprechend. Außerdem entwickeln sie sich rasch weiter, weil sie auf den ungewöhnlichen Verlauf dieses Treffens individuell verschieden reagieren. So entwickelt etwa zu unserer Überraschung auch die extrovertierte Alex gewisse Ängste und Zweifel. Das ermöglicht es Diana, die sonst so verklemmt erscheint, sie zu trösten und wiederaufzubauen.

Die zurückhaltende Kamera zeigt keine Genitalien, wie das ein Pornoregisseur fordern würde, sondern immer wieder die Gesichter der Schauspieler in Großaufnahme. Merke: Es geht hier um ihre Gefühle und Gedanken, nicht so sehr um Körperkontakt. Die Musik von Danny Weijermans tut ein Übriges, indem sie sich der jeweiligen Situation gut anpasst.

In jeder Einstellung spürt der Zuschauer die Sympathie, die der Regisseuren seinen Darstellern entgegenbringt. Diese haben übrigens ohne Gage gespielt, wie sie im Making-of freimütig zugeben. Die Sympathie deckt sich mit dem, was die Untertitel in falschem Deutsch "Einfühlsamkeit" nennen, also Einfühlungsvermögen. Weil sich die Figuren psychologisch plausibel weiterentwickeln, ist der Streifen interessant genug, um ihn ein zweites Mal sehen zu wollen.

Kein Wunder, dass die Premiere, wie das Making-of zeigt, begeisterte Zuschauer sah und in Cannes sofort Interesse bei den Filmrechtekäufern hervorrief.

Das wichtigste Element des Bonusmaterials ist meines Erachtens das Making-of, das sich immerhin eine halbe Stunde Zeit nimmt, um die vier Darsteller sowie den jungen Regisseur zu interviewen. Das sind allesamt ernsthafte Bemühungen, die Dreharbeiten und die Intention des Films zu beschreiben. Wie hat man beispielsweise die heikle Dreier-Szene gedreht? Das fand ich ziemlich interessant. Sound und Bild sind einwandfrei, obwohl die dunklen Szenen sicherlich nicht einfach zu fotografieren waren.

Weil sich aber schon bei diesem Beitrag die deutschen Untertitel als fehlerhaft ("Einfühlsamkeit" usw.) erwiesen, habe ich mir den Regiekommentar gespart - und somit eine Menge Verdruss, schätze ich. Die Trailer kann man abhaken, denn es handelt sich um Werbung. Immerhin sind einige interessante Newcomer darunter. Ich bin nicht sicher, ob "Ausweitung der Kampfzone" schon bei uns gelaufen ist, höchstens in Programmkinos. Die drei "Deleted Scenes" sind keine gar keine, sondern lediglich erweiterte Versionen der jeweiligen Endfassung. Da ging nur wenig Wesentliches verloren.

Unterm Strich

Im Gegensatz zu Pornos und "Erotikthrillern" zeigt "Swingers" mit ernsthafter Sympathie ein erotisches Experiment in all seinen psychologischen Weiterungen und Folgen. Dabei wirkt der Film nicht voyeuristisch, sondern legt echtes Interesse an der Entwicklung der Charaktere an den Tag. Das Bonusmaterial empfiehlt sich durch hilfreiche Zutaten, insbesondere den Audiokommentar und das Making-of. Kaum zu glauben, dass die Schauspieler keine Gage verlangten.

[04.07.2005]


 

Kino-Zeit

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Keine Sorge, kino-zeit.de entwickelt sich nicht zur Erotikpostille, auch wenn der Titel der hier besprochenen DVD ähnliches vermuten lässt.
Was sich einstmals nach RTL-mäßiger Unterhaltung am Samstagabend so gegen 23.00 Uhr anhörte, ist nämlich ein äußerst intelligent gemachter Psychothriller um Macht und psychische Gewalt in Beziehungen, der auch einen deftigen Hauch durchaus sinnlicher Erotik versprüht, bevor er sich seinem eigentlichen Thema zuwendet.

Dem holländischen Regisseur Stephan Brenninkmeijer ist mit seinem Debütfilm ein kleines Wunder gelungen. Mit einem Budget von nur 20.000 Euro hat er in 11 Tagen einen Film gedreht, der den Vergleich mit millionenschweren Produktionen nicht zu scheuen braucht.
Aus der Not eine Tugend machend, verlegt der Regisseur beinahe die komplette Handlung in ein mit modernster Überwachungstechnologie vollgestopftes Haus, was die Handlung nur noch beklemmender werden lässt.
Das Luxusdomizil gehört Dianas (Ellen van der Koogh) Eltern, die es ihr und ihrem Mann Julian (Danny de Kok) für ein paar Tage überlassen haben. Das Pärchen führt eigentlich ein erfülltes und sorgenfreies Leben, nur sexuell läuft zu wenig. Ein Swinger-Wochenende soll der Ehe wieder den nötigen Pepp geben.
Auf Julians Initiative hat sich das Paar mit den Swinger-Experten Timo (Joep Sertons) und Alex (Nienke Brinkhuis) verabredet.
So trifft man sich also am Abend, trinkt kultiviert ein Gläschen Rotwein und harrt der Dinge, die da kommen mögen.
Schnell merkt der Betrachter, dass eigentlich nur Julian und die blonde Alex wirklich an einem Partnertausch interessiert sind.
Als die Lage ernst wird, klinkt sich überraschenderweise Timo, scheinbar wirklich verletzt durch die Situation, aus. Seine Frau Alex hingegen genießt den Partnertausch vollkommen.
Doch das Wochenende entwickelt sich nicht so wie geplant, die Spannung die zwischen und unter den Paaren herrscht kommt immer wieder zum Vorschein.

Geschickt inszeniert Brenninkmeijer dieses Spiel um Macht und Liebe und sorgt dafür, dass der Zuschauer immer wieder falschen Fährten folgt. Erfrischend auch, dass der Regisseur jeglichen Kommentar zu den sexuellen Aktivitäten seiner Charaktere unterlässt - der Sex ist lediglich die Staffage, die zum Ausloten der psychischen Untiefen seiner Protagonisten notwendig ist. Eine moralische Wertung à la Hollywood findet nicht statt.

Swingers war in den Niederlanden ein Renner in den Videotheken und hat auch durchaus das Zeug dazu, diesen Erfolg in Deutschland zu wiederholen.


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(Schweig)

In dem luxuriösen Haus Ihrer Eltern planen Diana und Julian ein konspiratives Treffen mit einem anderen Pärchen. Ihre Eltern sich selbstverständlich verreist und dieser neutrale Boden scheint der angemessene Ort für einen kontrollierten Partnertausch.

Beide sind auf diesem Gebiet noch Anfänger und treffen auf Alexandra und Timo, die es bereits seit vier Jahren tun. Die Neugier, was man dabei erlebt dominiert die Gedanken der Neueinsteiger. Immer wieder hinterfragen Diana und Julian die Erfahrungen der beiden. Alex erzählt Diana zudem von einer riesigen Party von Gleichgesinnten.

Die Stimmung ist ambivalent, zum einen möchten die Protagonisten schon konkret werden, zögern dann doch wieder. Der Pool scheint das geeignete Ambiente zum sich Näherkommen. Doch gerade der erfahrene Julian patzt, als alles zu passen scheint.

Es folgt eine eher asketische Nacht. Allerdings haben die Ereignisse bei Diana nachgewirkt und sie träumt sehr erotisch.

Am nächsten Tag erfolgt ein neuer Anlauf und zudem einige brisante Dialoge. Gerade bei den Dialogen zeigt der Film Stärke. Der Ausgang bleibt bis zum Schluss spannend offen.

Der Zuschauer wird gefesselt und involviert. Trotz erotischem Titel und einige solcher Szenen ist der Film als anspruchsvolle inhaltsstarken Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema zu werten. Komödie und Spannung wechseln einander ab, es tritt keine Langweile auf, beste Kinounterhaltung.


Das Manifest

(Thorsten Hanisch)

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Was inhaltsmäßig wie ein seichtes Softsex-Filmchen klingt, gerät unter den versierten Händen von Jungregisseur Stephen Brenninkmeijer zu einer echten Entdeckung.
Nicht nur, dass sein ausgekügeltes Drehbuch äußerst geschickt und gekonnt jede Klischeefalle umschifft, die so ein Thema normalerweise hergibt, er schafft es auch, vor allem in der ersten Hälfte ein Gefühl aufkommen zu lassen, was so vielen Filmen mit ähnlicher Thematik völlig abgeht: erotisches Kribbeln.

Anstatt sich gleich in dumpfes Gerammel zu stürzen, baut Brenninkmeijer sorgfältig Stimmung auf, er macht uns mit den Charakteren vertraut und scheut sich auch nicht davor, aufgebaute Spannungen wieder ins Leere laufen zu lassen, um dann wieder von neuem anzufangen. Ganz so wie im wirklichen Leben.

Auch die Charaktere seines Vier-Personen-Stücks lassen sich nicht sofort einordnen, sondern entwickeln nach und nach neue Facetten, was die Stimmung und die Spannung trotz der streng limitierten Sets (der Film spielt fast ausschließlich im oder am Haus) stets auf einem konstant hohen Level hält.

Zudem wachsen einem die Charaktere dermaßen ans Herz, dass man sich sehnlichst eine Fortsetzung wünscht. Sehr schön werden auch die die Erotikszenen gehandhabt:So locker und unverkrampft, wie man es sich oft von amerikanischen Produktionen wünschen würde, und exquisit ausgeleuchtet und choreografiert auch noch, ein wahrer Traum.

Es ist auch ein Traum, was Brenninkmeijer aus einem Budget rausholt, was bei amerkanischen Produktionen allerhöchstens fürs Catering reichen dürfte: SWINGERS hat gerade mal 20.000€ gekostet und wurde innerhalb von 11 Tagen auf DV gedreht, sieht allerdings keinen Moment billig aus.
Ebenso haben alle Beteiligten umsonst an diesem Film gearbeitet, was besonders bei den Schauspielern wirklich bemerkenswert ist, denn es dürfte nicht leicht sein, Akteure zu finden, die hervorragend spielen können und keine Angst vor dampfenden Sexszenen haben.

"Swingers" war in den holländischen Kinos kein allzu großer Erfolg, entwickelt sich aber zum Videothekenrenner. Dies kann man auch den hiesigen Verkäufen der DVD wünschen, denn SWINGERS ist eine absolute Perle (für mich persönlich schon jetzt einer der beste Filme 2005), die man einfach gesehen haben muss.

Die Emfpehlung kann hier nur lauten: Bitte zahlreich kaufen, damit uns Epix auch in Zukunft solche feinen Perlen präsentieren kann.


Heikos

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Für Julian und Diana ist es das erste Mal. Sie haben eine Anzeige aufgegeben und ein Swingerpärchen gesucht und die erfahrenen Swinger Alexandra und Timo sind bereits auf dem Weg, um das gesamte Wochenende mit ihnen zu verbringen. Julian und Diana sind sehr nervös und auch die beiden Dazugekommenen können nicht alle Ängste beseitigen. Doch im Laufe des Abends verfliegen die Spannungen und der Vierer kann beginnen. Timo allerdings setzt sich schnell ab

So, mehr wollen wir an dieser Stelle nicht sagen. Schnell denkt man, dass man weiß, wie es verläuft, doch schon bald ändern sich die Regeln und dann noch einmal erneut. Dieser holländische Film um Partnertausch ist wirklich ein sehr gelungenes Vier-Personen-Stück und ein Beziehungsdrama, das wirklich zu überzeugen weiß, auch wenn man sich mit den schmalzig und schmierig anmutenden Charaktere nicht ernsthaft identifizieren kann. Auf alle Fälle ist das Ganze recht erotisch, es gibt einige Sexszenen, die etwas weitergehen, als in anderen erotischen Filmen, aber pornographisch ist das auf keinen Fall. Und moralisch wird es, gottseidank, auch zu keiner Sekunde, das wäre sonst auch wirklich peinlich geworden (ein deutscher oder US-amerikanischer Regisseur hätte das auf alle Fälle so hingedreht). Was bleibt abschliessend zu sagen? Eine wirklich geiles Haus, in der die Geschichte spielt, ich glaube, ich werde einige dieser Ideen irgendwann auch mal in mein Haus integrieren.
 


 

DVD-Pilot

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Auf den ersten Blick kann man schon denken: Neeeee, eine low-budget Produktion, dazu bestimmt noch voll der billige Sextreifen- das muss nicht sein. Falsch gedacht. Es handelt hierbei um ein wirkliches Goldstück! Liebevoll umgesetzt, überzeugende Charaktere und am Ende kommt alles anders, als man dachte....

Es geht hier nicht primär um Sex, sondern vielmehr um die psychologischen Verwicklungen, die beim Partnertausch auftreten können. Die Sexsezenen sind ästhetisch in Szene gesetzt. Dafür, dass an dem Film keiner der Crew etwas verdient hat, ist er wirklich überdurchschnittlich und sehenswert. Man bleibt mit einem Schmunzeln zurück- schön....
 


 

Prisma Online

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Trotz expliziter Sexszenen ist dies ein Film, der nicht vordergründig an der Zurschaustellung von Sex interessiert ist. Hier geht es vielmehr um die seelischen Untiefen, in denen sich die handelnden Personen befinden. Hinter vordergründigem Selbstbewusstsein schlummern die stärksten Selbstzweifel und die Fassade von augenscheinlicher Toleranz bröckelt allmählich ab. Starke Darsteller und das psychologisch ausgefeilte Drehbuch machen aus der Geschichte ein ungewöhnliches Drama mit überraschendem Ausgang.
 


 

DigitalVD

(Oliver Anter)

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Regisseur Stephen Brenninkmeijer inszenierte mit "Swingers“ einen Streifen, der durchaus mehr zu bieten hat, als man es auf den ersten Blick vermuten würde. Die Thematik lässt auf einen reinen Erotikfilm schließen, was aber nicht der Fall ist. Gekonnt setzt sich der Film mit den Problemen, die dieses Thema mit sich bringt auseinander. Die vier Hauptdarsteller machen ihre Aufgabe dabei ausgezeichnet und bringen ihre jeweiligen Charaktere glaubhaft herüber. Die Erotiksequenzen sind prickelnd, erstklassig choreographiert und zum passenden Moment eingesetzt worden. Die Geschichte ist interessant und durchaus spannend umgesetzt worden, wobei eine erotische Atmosphäre aufgebaut wird, die bis zum Schluss anhält.

"Swingers“ ist sicherlich kein 08/15 Erotikfilm, sondern ein ernstzunehmender Film, der sich mit diesem heiklen Thema beschäftigt. Sicherlich kein Film für jedermann, aber dennoch ein kleiner Geheimtip.
 


 

LevelDVD

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Der niederländische Thriller "Swingers" von Regisseur Stephan Brenninkmeijer spielt im Swingermilieu und ist somit mit einer gehörigen Portion Erotik garniert.

Das der Film dennoch nicht in die Schmuddelecke gestellt werden muss, liegt nicht zuletzt daran, dass die gesamte Szenerie nicht Mittel zum Zweck ist, sondern dem Verstehen des Films dient. Außerdem zeugen die erotischen Szenen von einem hohen künstlerischen Anspruch.

Die Story ist sauber inszeniert und durchaus spannend. Die scheinbar anfängliche Normalität der Geschichte wandelt sich schnell zu einem psychologischen Spiel der Kräfte.

Die scheinbar normale Vorstadtkulisse wird zum Schauplatz eines grandiosen Erotikthrillers, der zum Glück auf den erhobenen Zeigefinger verzichtet und dem Zuschauer selber überlässt über das gesehene zu urteilen.


 

DVD-Sucht

(Sonja)

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Fazit (8/10):
Swingers
– Ein unmoralisches Wochenende, ist ein sehr gekonnt dargestelltes Beziehungsdrama aus den Niederlanden. Das Thema freie Liebe während einer Ehe oder festen Beziehung wird hier sehr gut dargestellt – der Zuschauer glaubt, schon nach einigen Minuten zu wissen, wie der Film enden wird. Allerdings kommt es manchmal anders als man denkt…

Zwei sich unbekannte Pärchen treffen sich für ein Wochenende, um ihr Sexleben ein wenig aufzupeppen. Im Gegensatz zu Diana und Julian haben Timo und seine Frau Alex schon einige Erfahrungen in diesem Bereich. Besonders Alex genießt den prickelnden Partnertausch in vollen Zügen. Doch die Schöne lässt sich ebenso gern von Julian wie von Diana verwöhnen – und Diana fühlt sich provoziert. Der erotische Reigen wird zum Machtspiel um Sex und Gewalt...

Ohne auch nur einmal ins pornografische abzugleiten oder den moralischen Zeigefinger zu erheben, bietet der Film viele Gedankengänge, welche der eine oder andere von uns sicherlich schon einmal hatte.


Online-videothek

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Bewertung: ****** : Super!!"


Video test

(Mario)

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Partnertausch ist eine unglaubliche erotische Vorstellung in vielen Phantasien von Paaren die schon lange eine Beziehung haben, um wieder Schwung in das zumeist trübe Sexualleben zu bringen. Doch zumeist werden diese erotischen Gedanken unter der Bettdecke gehalten. Nur einige Paare versuchen sich beim "Swingen" auszulassen.
"Swingers" handelt von einem Pärchen, das durch diesen Partnertausch mit Unbekannt einen Kick sucht. Unbedarf, nervös beginnt das Paar Julian und Diana sich auf die Profis im Swingen einzulassen. Doch hinter der coolen Fassade des Pärchens stecken genau so viele Zerwürfnisse.
"Swingers" von Stephan Brenninkmeijer fängt mit einer prickelnden erotischen Stimmung an, den der Zuschauer zum Voyeur macht, doch beim sexuellen Höhepunkt kippt geschickt die Stimmung und der Film entwickelt sich in ein Drama für die Protagonisten, die nicht damit gerechnet hätten, dass sich das Wochenende so entwickelt. Gerade diese unerwartete Wendung macht den Reiz von Swingers aus, kein platter Erotikstreifen, sondern ein Film mit pikanter Dramaturgie, die sich stetig entwickelt von kleinen Gesten bis zu verbalen Ausbrüchen. Ein Film für Freunde des besonderen Films!

 


Blickpunkt DVD

(Markus Oehlschläger)

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Die holländische Produktion erfreut durch ihre "Un-Amerikanischheit".
Das heißt, sexuelle Neugier wird vorliegend nicht als moralisches Todesurteil gewertet.
Der Film ist prickelnd, ehrlich und in seiner Psychologisierung sowohl tief-spannend, als auch überraschend.
Die Darsteller liefern ihre Figuren sehr authentisch ab und man glaubt ihnen die Lust, die Ängste und die Zweifel.
Erfrischendes Kino, das Erotik und Psychologie vorbildlich verknüpft.

Fazit: Sehenswert.
 


Video Woche

Stark gespieltes Beziehungsdrama aus Holland, ein psychologisch kompetentes Spiel der Kräfte, dessen Ausgang am Anfang klar scheint, bevor doch alles anders kommt, als es Zuschauer und Protagonisten erwarten. Ohne moralischen Zeigefinger und amerikanische Sex-gleich-Tod-Mentalität in authentische Vorortkulissen gebannt und mit durchaus expliziten Sexszenen garniert, geriet das Vier-Personen-Stück in unserem Nachbarland zum großen Kritiker- und Publikumserfolg. Anspruchsvolle Ergänzung in Dramen- wie Erotikgenre.
 


Fantastic Screen

Swingers: Ein unmoralisches Wochenende ist ein unterhaltsamer Film über dieses Thema, das der aufgrund seines Herstellungslanden auch sehr ungehemmt angeht, zusammen mit den unverbrauchten frischen Gesichtern ein empfehlenswerter Film.
 


DVD-Home

(Jef Westerveld)

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Swingers is een intieme kleine film geworden met een spraakmakend thema: Partnerruil. 
Als nu meteen alle seksbeluste DVD-fans naar de winkel rennen om zich te verlekkeren aan de vele naaktscènes dan moet ik ze helaas teleurstellen. Jawel, er zitten enkele seks/naaktscènes in, maar allereerst is alles stijlvol gefilmd en er valt weinig/niks frontaal naakt te zien. 

De nadruk ligt ook niet zo erg op de daadwerkelijke partnerruil zelf maar de onderlinge relaties tussen beide echtparen en de veranderingen die dit onderwerp ter weeg brengt bij de vier personen. Ondanks dat er niet veel actie in deze film aanwezig is, blijft hij toch boeien. Allereerst zit de kijker met de vraag: doen ze het wel of doen ze het niet? en wat voor gevolgen hebben die beslissingen. 

Deze film heeft ten onrechte weinig publiciteit ontvangen. Er bestaat het vooroordeel dat de Nederlandstalige film van een lager niveau is, maar de vele goede Nederlandse producties van de laatste jaren laat zien dat de Nederlandse film in de lift zit. En Brenninkmeijer laat zien dat men geen miljoenen budget nodig heeft om een product af te leveren wat de moeite waard is. 

Ik ben trouwens helemaal weg van het prachtige huis waarin de film is geschoten. Laat nu niet afschrikken door het onderwerp en als u van intermenselijk drama houdt is deze film zeker het bekijken waard.


Televisier

Swingers is de tweede film van Stephan Brenninkmeijer, inderdaad een telg van de familie die bekend en vooral rijk werd door hun winkelketen. Stephan ging echter een andere richting in dan de meeste van zijn familieleden. Hij werd vooral bekend als regisseur van televisieseries als Westenwind en Blauw Blauw. Met Swingers levert hij een aardig staaltje werk af waarin hij, slechts met vier personages, de (seksuele) spanning voortdurend vast weet te houden.


De Telegraaf

(Eric Koch)

‘Swingers’

Partnerruil met problemen

De wijn staat klaar en het dekbed is opengeslagen.

Nerveus wachten Diana en Julian op hun gasten voor de nacht. Voor het eerst duiken ze in het avontuur van partnerruil. Timo en Alexandra ‘swingen’ al langer. Plezierige nette mensen zijn het. Niets moet. Zijn jullie er echt klaar voor?, vragen ze hun gastheer en zijn echtgenote. Eigenlijk niet, ervaart de vrouw des huizes. Geremd reageert ze op toenadering van Alexandra, maar als de mannen extra wijn gaan inslaan, komt Diana in haar inpandige zwembad toch los. Vervolgens blijken niet zij en Julian, maar hun gasten het paar met problemen.

De crisis komt wat geforceerd over, zoals de ontwikkeling van Diana wat al te voor de hand liggend is. Maar over het overige valt er aan ‘Swingers’ veel te waarderen.

Er wordt door Danny de Kok, Nienke Brinkhuis, Ellen van der Koogh en Joep Sertons uitstekend geacteerd, de opbouw van het scenario is terughoudend en organisch en ook de dialogen zijn aangenaam naturel. Net zo rustig en bescheiden registreert regisseur Stephan Brenninkmeijer de gebeurtenissen in zijn kundig filmdebuut.


Humo

(Erik Stockman)

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Swingers

Een Hollandse film over partnerruil? Dan verwacht je automatisch een platvloerse, onder slappe seks en derdeknoopsgatspsychologie bezwijkende klucht in de traditie van ‘Flodder Goes Costa‘. 

Maar ’Swingers’ (regie en scenario: Stephan Brenninkmeijer) blijkt warempel een behoorlijk eigentijds, doordacht en subtiel stukje cinema te zijn.

Nou ja, cinema: de film, die naar verluidt nog geen miljoen oude Belgische franken heeft gekost, zit wel opgezadeld met de typische korrelige video-look, dus een oogverblindende fotografie of technische hoogstandjes moet u niet verwachten. 
‘Swingers’ draait rond twee koppeltjes die in een blitse high-tech-villa samenkomen voor een weekendje swingen: 
voor Diana en Julian is het de eerste keer, Timo en Alex weten wél van wanten. Grappig, hoe de stelletjes mekaar nerveus zitten af te tasten. (‘Geweldig huis!’ ‘Wat doe je van werk’, ‘Nog een wijntje?’), en spannend is het ook (Doen-ze-het-of-doen-ze-het-niet?).

The morning after blijken twee van de vier personages met een knoert van een kater te zitten en maakt iedereen zich op voor een potje Onthulling & Confrontaties, maar tot slap gelul komt het gelukkig nooit. ‘Swingers’ kent behoorlijk wat dipjes, maar de uitstekende vertolkingen helpen de film daar telkens overheen: Joep Sertons, Ellen van der Koogh, Nienke Brinkhuis en Danny de Kok zijn erg goed op mekaar ingespeeld, en hun dialogen klinken geloofwaardig en gemeend en waarachtig. 
En seks krijgt u ook – maar op het juiste moment, als het moét.

Goed gedaan!


TV-Krant

(Paul van Es)

Partnerruil. Het zal bij veel mensen wel eens opduiken in een stoute fantasie. Maar veel minder mensen zullen daadwerkelijk de gewaagde stap zetten om de eigen partner een weekendje te ruilen voor een ander. Regisseur Stephan Brenninkmeijer, bekend van o.a. 'Westenwind', 'Blauw blauw' en 'De stilte van het naderen', maakte over dit thema een prachtige speelfilm. 'Swingers' werd vorig jaar op het Nederlandse Filmfestival dan ook met een daverend applaus ontvangen. Maar wellicht was het applaus daar vooral ook bedoeld voor de vier hoofdrolspelers, die stuk voor stuk zeer knappe prestaties leveren.

**** 4 uit 5 ****


Uitkomst (BE)

(Patman)

Dit regiedebuut van Nederlands regisseur Stephan Brenninkmeijer is een ontsluierende moderne relatieschets. Hij brengt de film met terechte openheid zonder ook maar een keer te shockeren. Het uitgangspunt met daarbij de vele plotwendingen houden het verhaal boeiend. Je wordt letterlijk meegesleurd in het geheel omdat het gegeven nieuw is. Je droomt er misschien al jaren van om zo eens iets te doen en dit gebeurt nu vlak voor je neus. De perfect gekozen new age muziek geeft nog die extra dimensie mee, vooral tijdens de erotische scènes.

Op zich is Swingers een interessante uitdaging. Het onderwerp is ruim uitgewerkt maar wordt (gelukkig) beperkt gehouden door het karakter van de personages. Je kan hun eigen ik niet zomaar wegcijferen. Als er zich teveel onverwachte wendingen zouden voordoen zou het verhaal aan geloofwaardigheid moeten inbinden en deze valkuil heeft Stephan Brenninkmeijer gelukkig kunnen omzeilen door te focussen op de werkelijke gevoelens van zijn hoofdfiguren. Mensen van vlees en bloed die uit zijn op avontuur en plotseling geconfronteerd worden met de keerzijde van de medaille. De kern van de historie is de onvermoeibare seksdrang van Alexandra die anderen meesleept in haar biseksuele geaardheid, zonder ook maar een keer rekenschap te houden met de gevoelens van een ander.

Swingers is vertoond tijdens het Internationaal Filmfestival Gent 2002 en is een speciale filmervaring!
 


   

Movie Planet

Slappe Nederporno? 

Nee! De film poogt veel meer de psyche dan de lichamen van de personages bloot te geven.


Quo Vadis

(Fred Lardenoye)

Partnerruil als onderwerp voor een film doet op het eerste gezicht een beetje gedateerd aan. Maar regisseur Stephan Brenninkmeijer (bekend van o.a. de tv-serie Westenwind) gebruikt het 'swingen' vooral om iets te zeggen over de houdbaarheid van een relatie. Universele thema's als jaloezie, trouw en openheid binnen een relatie komen zo aan bod, zonder dat het geforceerd aandoet. Daarbij wordt Brenninkmeijer gesteund door een uitstekende cast, die de (karakter-)ontwikkelingen van de personages in de film overtuigend weet neer te zetten. 

Kortom, Swingers is in de hausse aan Nederlandse films van de afgelopen tijd, een aangename verrassing waarin de naaktscènes voor de verandering ook echt functioneel zijn.


De Morgen

(Jan Temmerman)

Overspel zonder vreemd te gaan

In het woordenboek wordt 'swingen' gedefinieerd als 'naar eigen inzicht intensief op muziek bewegen', maar daarover gaat het dus absoluut niet in deze tweede speelfilm van de Nederlandse regisseur Stephan Brenninkmeijer. De 'swingers' uit de titel zijn in dit geval twee thirtysomething-koppels, die via het internet contact hebben gelegd met de bedoeling een weekendje partnerruil te organiseren. Voor de blonde Alexandra (rol van Nienke Brinkhuis) is dit soort seksuele relatie "de enige vorm waarbij overspel geen vreemdgaan is".

Samen met haar man Timo (]oep Sertons) is Alex blijkbaar al een tijdje aan het swingen. "Ik kan mij onze eerste keer nauwelijks herinneren", zegt ze vrolijk. Hoewel het wellicht zo bedoeld is, lijkt die opmerking Julian (Danny De Kok) maar vooral Diana (Ellen van der Koogh) niet meteen gerust te stellen. Voor hen is het immers de allereerste keer en dus moeten ze zowel zichzelf als elkaar stelselmatig overtuigen dat dit swingers-weekendje wel degelijk iets is dat ze allebei willen.

Swingers draait enkel en alleen om deze vier personages, maar eigenlijk is er nog een vijfde personage, namelijk de locatie: een erg moderne, zeer luxueuze en behalve met zwembad en sauna ook met de meest hoogtechnologische snufjes (zoals spiedende bewakingscamera's) uitgeruste villa, die eigendom blijkt te zijn van Diana's ouders. Die zijn op reis en weten alleen dat dochter en schoonzoon goed op hun huis zullen passen.

Wat er tijdens dat weekend dan precies gebeurt, mag hier onder geen beding verklapt worden, want net als voor de vier personages moet het voor de toeschouwer toch ook wel spannend blijven. De respectieve swingers weten misschien een beetje van zichzelf, maar zeker niet van de andere deelnemers hoe die precies zullen ageren en reageren en die suspense - mooi opgebouwd via een spel van wetende, vragende en/of onzekere blikken - slaat snel over op de toeschouwer. De film is trouwens ook een interessante variatie op het thema van het voyeurisme, want als een of ander personage op bepaalde momenten in de loop van het verhaal lijkt te aarzelen, voelt men als nieuwsgierig gemaakte kijker de aandrang om 'Nu niet flauw doen. hé' te beginnen denken.

Een film over partnerruil blijft een moreel mijnenveld

Een film over partnerruil blijft natuurlijk een moreel mijnenveld, waarbij elke toeschouwer ook nog eens zijn eigen dosis explosieven meebrengt. Zelf had scenarist-regisseur Brenninkmeijer zich van bij het begin voorgenomen dat hij geen oordeel wilde vellen: "Niet zo'n verhaal waarvan je de hele tijd voelt: begin er maar niet aan. En ook niet: leve de lol." De uiteindelijke conclusie van dit seksuele swingersexperiment is dat de vier personages elk op hun specifieke manier aan dit weekendje zullen terugdenken. En vermits het scenario snugger en gelaagd genoeg is om de diverse, uiteenlopende persoonlijkheden echt tot leven te brengen, kan iedere kijker ook zijn eigen favoriete personage met bijbehorende 'boodschap' uit de film overhouden.

Gezien het thema bevat swingers uiteraard een dosis seksscènes, aangevuld met enkele erotische dromen en/of fantasieën. De film flirt op sommige van die momenten met het softpornogenre, maar gelet op het onderwerp zou een al te preutse aanpak ook niet echt overtuigend geweest zijn. Hier en daar voelt men weliswaar het scenario knarsen - even een flesje wijn halen en dan natuurlijk lek rijden - en het psychologische profiel van de protagonisten vertoont soms een ietwat hoog Cosmo of Flair-gehalte, maar regisseur Brenninkmeijer heeft het geheel toch behoorlijk spannend weten te houden en aan de riante locatie een sterke symboliek meegegeven: "Wat voor de een als luxe oogt, kan voor de ander al snel beklemmend werken. Net zoals swingen dus..."


Lowagie

(Bruno Lowagie)

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http://www.lowagie.com/

Swingers is een film rond een controversieel thema, namelijk: Partnerruil. Dat op zich is meestal al voldoende om mensen naar de zaal te lokken (mij toch; ik behoor als gehuwde dertiger waarschijnlijk wel tot de doelgroep ;-)

In films zoals 'Consenting Adults' blijft er echter niks van het thema zelf over en stel je tot je eigen ergernis vast dat je je alweer hebt laten verleiden om een doorsnee thriller in de zaal te gaan zien (en niet op zaterdagavond op TV waar zo'n film veel beter thuishoort).

Verder was er ook nog het voortreffelijke The Ice Storm waar een 'key-party' in voorkwam, maar dat is niet waar Swingers over gaat.

Ten slotte heb ik enkel nog een documentaire gezien van Theroux, maar ook die maakte me niet veel wijzer over het onderwerp.

Swingers wel.

Swingers gaat over een 'ervaren' koppel dat op bezoek komt bij een 'onervaren' en dus twijfelend koppel. Het onervaren koppel is nogal zenuwachtig. Ze lijken allebei heel erg graag eens de stap te wagen, maar ze weten nog niet goed hoe ermee omgaan.

De film begint dus met een soort 'spannende onwennigheid'; je kan als het ware de gedachten van het 'onervaren' koppel lezen: Wil hij/zij het wel even erg als ik of doet hij/zij dit enkel om mij te plezieren? Zal ik jaloers zijn op hem/haar zijn als hij/zij zich méér lijkt te amuseren dan ik? Vind hij/zij het OK als ik mij tot mijn verbazing heel erg amuseer met een andere man/vrouw? De acteurs brengen al deze gevoelens heel goed en heel geloofwaardig over.

De komst van het ervaren koppel toont de andere zijde van de medaille. Het straalt zo van beide partners af dat ze 'van wanten weten' (alweer chapeau voor de acteurs). Ze etaleren hun kennis door te vertellen hoe het er soms in een club aan toe gaat en zo (wat bij het onervaren koppel aanleiding geeft tot een aantal fantasiescènes).

De confrontatie tussen die twee totaal verschillende koppels, is echt wel goed uitgewerkt. Er is een grappige afwisseling tussen de gesprekjes over koetjes en kalfjes en de gesprekken over hetgeen waarvoor ze elkaar die avond eigenlijk ontmoeten: de seks.

Tussenin vallen er stiltes, wat vanwege het 'ervaren' koppel leidt tot een paar onderlinge denigrerende opmerkingen leidt in de aard van 'pff, weer een stel beginners' (het is alsof ze hiermee ook een beetje met de kijker willen spotten).

Als Swingers een Amerikaanse, commerciële film geweest zou zijn, dan zou de film na deze fase op hol slaan en zou er een intrige ontstaan met een moord of een sentimentele uitbarsting. Niet zo bij Swingers (gelukkig maar). Er zit een heel mooie seksscène in, maar verwacht zeker geen porno. Een paar mensen (vrijgezellen?) verlieten na een kwartier al de zaal toen ze dit beseften (op zo'n filmfestival weet je nooit vooraf wat je mag verwachten van een film).

Het verleidingsspel gaat geleidelijk over in een erotisch spel. En toch is er ook een intrige.

Stukje bij beetje kom je meer over de personages te weten: het gaat over échte mensen; het zouden je buren kunnen zijn...

 


Aktueel

(Gerhard Hormann)

De spannendste film die de komende maanden in de bioscoop wordt verwacht, is er opvallend genoeg een van eigen bodem: Swingers

Daarin volgt de camera een jong, aantrekkelijk stel dat op het punt staat om voor ‘t eerst in hun leven aan partnerruil te doen. 
Eigenlijk had hij allang moeten draaien, maar filmmaatschappij A-Film was bang dat hij koppie onder zou gaan in de enorme stroom Nederlandse films. Swingers moet het namelijk doen zonder te teren op oude roem  (Ja Zuster/Nee Zuster) en zonder overbekende cast (Volle Maan). Alleen Joep Sertons is een naam die bij sommige soap-kijkers een belletje zal doen rinkelen.

Wat de film wél heeft, is dit: de spannendste en meest ademstokkende vrijscène die we de afgelopen twaalf maanden zijn tegengekomen. 
Halverwege de film gebeurt het onvermijdelijke, als de blonde, bisexuele Alex (gespeeld door Nienke Brinkhuis uit Rozengeur en Wodka Lime) in bed belandt met het echtpaar Diana en Timo. Je ziet op zich minder dan tijdens een willekeurig avondje V8, maar de erotiek zindert werkelijk van het scherm.

Grootste verdienste van de film is dat het er allemaal zo verrekte echt uitziet. Je hebt geen seconde het idee dat de hoofdrolspelers teksten op zitten te lepelen die ze uit het hoofd hebben geleerd. De vier spelen zo naturel dat het bijna een documentaire lijkt.

Natuurlijk is dat niet zo. In de eerste uitzending van het SBS6-programma Ton van dit seizoen was te zien hoe het er werkelijk aan toegaat op zo’n avondje: twee niet bijster aantrekkelijk stelletjes in goedkope lingerie die in elkaars gezelschap vreemdgaan op de Ikea-bank in het rijtjeshuis. De camera registreerde genadeloos wat voor sneue bedoening dat in de praktijk is.

In Swingers ziet alles er juist even gelikt uit. De hoofdpersonen zijn succesvolle, mooie mensen die in dure auto’s rijden. Plaats van handeling is het huis van de ouders van één van hen: een strakke, peperdure villa-met-zwembad middenin de bossen. Om een beetje in stijl aan partnerruil te doen, moet je dus wel over welgestelde ouders beschikken of je een hypotheek van 1,5 miljoen euro kunnen veroorloven.

Hoe dan ook: Swingers is een absolute aanrader. Niet alleen vanwege de onderhuidse, erotische spanning, maar ook door de psychologische diepgang. Achter het verlangen naar meer sexuele spanning zitten verborgen motieven die in de film onvermijdelijk naar de oppervlakte borrelen, of dat nou stiekeme bisexuele fantasieën zijn of een verstoorde familierelatie. En mannen die niet spontaan in de lach schieten bij het zien van de scène met de oorbellen in de badkamer, weten niks van de klassieke verschillen tussen man en vrouw, en kennen ook hun eigen vriendin niet.


De Standaard

Wees niet verbaasd als u dit weekeinde op de parkeerplaats van de Metropolis nog meer Nederlandse nummerplaten ziet dan anders. Ze komen voor Swingers, een Nederlandse film die daar pas over drie weken in première gaat.

Een film die bovendien de nodige verwachtingen moet wekken, want het is immers het speelfilmdebuut van Stephan Brenninkmeijer, de regisseur van de zeer populaire RTL4-serie Westenwind -- een Nederlandse tegenhanger van Wittekerke . Bovendien zijn de vier acteurs ook bekend van Westenwind en andere Nederlandse successoaps zoals Onderweg naar morgen , en er komt behoorlijk wat seks in, en Bekend Bloot doet het altijd goed.

Al het voorgaande deed vermoeden dat Swingers commerciële pulp zou zijn, en daarom is deze film een aangename verrassing. ,,Swingers'' is een modewoord voor dertigers die hun seksleven wat spannender willen maken via ondeugende spelletjes met andere, onbekende stelletjes.

De enthousiaste Julian (Danny de Kok) en de verlegen Diana (Ellen van der Koogh) zijn beginners. Ze organiseren hun swing-debuut in de superdeluxe-villa van Diana's ouders, die op reis zijn. Hun twijfels en onwennigheid contrasteren met de ongedwongenheid van hun ervaren ,,gasten'' Timo (Joep Sertons) en Alex (Nienke Brinkhuis).

Vooral in de eerste helft van zijn film schetst Brenninkmeijer grappig en toch geloofwaardig het gênante van de situatie. Als de vier na veel geaarzel doen waarvoor ze bijeengekomen waren, wordt dat tamelijk expliciet maar niet smakeloos in beeld gebracht. In het ooit zo permissieve Nederland wordt tegenwoordig al snel moeilijk gedaan over erotiek, maar in Swingers is die een stuk minder gratuit dan in de tijd dat Paul Verhoeven en co nog zo nodig baanbrekend moesten zijn.

Zoals verwacht in een situatie met vier personages in één weekend in één huis, lopen de spanningen weldra hoog op. Eén van de vier, en niet de meest verwachte, gaat er psychologisch onderdoor. Ten goede of ten kwade: een seksspelletje blijkt voor een relatie nooit vrijblijvend. Brenninkmeijer doet zijn best om geen standpunt in te nemen, en daarbij weet hij alleen in het laatste halfuur de clichés niet meer helemaal te ontwijken.

De dialogen en het acteerwerk in Swingers zijn van een verrassend goed niveau: zou het dan toch kloppen dat soaps niet slecht zijn door een gebrek aan talent maar door een gebrek aan tijd? 


 

Filmfocus

(Mark Joost Meijer) 

Zet vier mensen in een ruimte en laat de spanningen hoog oplopen. Het is al vaker gedaan in de filmgeschiedenis, maar als het goed gedaan wordt, kan het zogenaamde grootse cinema opleveren. En 'Swingers´ is bij vlagen grootse cinema. Het is de tweede film van Stephan Brenninkmeijer, die vooral bekend is als regisseur van televisieseries als 'Westenwind´ en 'Blauw Blauw´. Brenninkmeijer, die ook het scenario voor 'Swingers´ heeft geschreven, blijkt uit te blinken als acteursregisseur en bedenker van dialogen die zo scherp zijn als de scheermesjes van Gilette.

Een film als 'Swingers´, waarin welgeteld vier mensen voorkomen, valt of staat bij het spel van de acteurs. En ondanks hun relatieve onervarenheid (voor alle vier de acteurs is dit hun eerste hoofdrol in een speelfilm), weten ze over de gehele linie te overtuigen. Ellen van der Koogh speelt een mooie maar onzekere vrouw; Danny de Kok is als een jonge pup die voor het eerst in het bos wordt uitgelaten; Nienke Brinkhuis is de onverzadigbaarheid zelve en Joep Sertons speelt de volgzame echtgenoot die zogenaamd zielsgelukkig is met de 'swingende´ situatie waarin hij verkeert. De acteurs zetten hun karakters prachtig neer, waarbij een beetje goede tekst natuurlijk wel helpt. 

Het begint al bij de voorbereidingen waarbij Julian zichzelf voor de spiegel moed staat in te schreeuwen, maar het wordt pas echt gezellig op het moment dat Timo en Alex hun auto de oprit oprijden. Want hoe reageer je als je twee mensen ontmoet die je nog nooit eerder hebt gezien, maar van wie je weet dat je er het komende weekend een aantal stomende uren mee zal doorbrengen. Ongemakkelijk ja, inderdaad. 

De eerste aftastingen (figuurlijk gesproken) van de twee echtparen zijn hilarisch. Men zit een beetje ongemakkelijk op de bank te informeren naar elkanders dagelijkse beslommeringen en de woorden 'wat gezellig hè´ vallen al voordat de gezelligheid ook maar een kans heeft gekregen. Om de haverklap verdwijnt Diane naar de keuken, gevolgd door Julian die wel even komt helpen met de zoutjes. Gelukkig heeft men als locatie de woning van Dianes ouders uitgekozen, een kast van een huis waarin een binnenzwembad en een sauna vanzelfsprekend zijn. En al snel zwemt men, op initiatief van Alex, naakt in de rondte waarna men kan beginnen met waarvoor men gekomen is.

De grootste verdienste van 'Swingers´ is de manier waarop de emotionele verhoudingen heel geleidelijk aan verschuiven. Degene die zich aanvankelijk het meest kwetsbaar opstelt, voelt zich steeds sterker en de zelfverzekerdheid van de andere blijkt een schild om maar niet met de werkelijkheid geconfronteerd te worden. De manier waarop de personages elkaar blikken toewerpen, de dingen die ze elkaar zeggen, de machtspelletjes die gespeeld worden: het is allemaal zo subtiel als het venijnig is. 

Het middenstuk van de film (waarin het Grote Moment en de 'morning after´ plaatsvinden) is misschien wat aan de trage kant, maar dat doet niet af aan het feit dat Stephan Brenninkmeijer een film van internationale klasse heeft afgeleverd.


 

de Volkskrant

februari 2003

 

(Pauline Kleijer)

 

De emotionele complicaties van partnerruil

 

'Nog een wijntje?' Daar zitten ze dan op de bank, twee echtparen die elkaar voor het eerst ontmoeten, klaar voor een weekendje partnerruil. Hoe gaat dat in zijn werk: eerst de boel aftasten, kijken of het klikt, wat eten, drinken en praten. 'Wat doe jij? Arts? Lange dagen, zeker?' Er worden heel wat flessen geleegd in Swingers, het speelfilmdebuut van Stephan Brenninkmeijer. Wie op grond van het onderwerp een softporno-film verwacht, komt bedrogen uit: hoewel Swingers de nodige (tamelijk bedekte) seksscènes bevat, gaat het Brenninkmeijer niet om de daad zelf, maar om de emotionele complicaties van partnerruil. Dat is geen ongevaarlijke hobby, zo leert de film: rancune, jaloezie, minderwaardigheidsgevoelens en jeugdtrauma's kunnen de kop opsteken.

Zo blijkt de nonchalante Timo veel moeite te hebben met het vrijgevochten gedrag van zijn echtgenote, die meer aandacht heeft voor haar nieuwe veroveringen dan voor haar man. De preutse, onzekere Diana komt bij de rammelende vierhoeksverhouding uiteindelijk als sterkste uit de bus.

Een weekend lang houterige gesprekken, moeizame vrijpartijen en katerige ruzies; het is bepaald geen recept voor een gemakkelijke film.

Lef kan de regisseur dan ook niet ontzegd worden. Brenninkmeijer, die zelf het scenario schreef, had veel moeite zijn film gefinancierd te krijgen, maar zette toch door. Swingers is een lowbudgetproductie, gedraaid op video. De vier acteurs, allen bekend van televisiewerk (vooral soaps en reclames), hebben zich duidelijk vol overtuiging in het project gestort.

Het resultaat van hun inspanningen is wisselvallig. Dat Brenninkmeijer met de nodige subtiliteit te werk gaat en oprecht gefascineerd lijkt door zijn onderwerp, valt te prijzen. Jammer genoeg levert het psychologische graafwerk weinig verrassingen op, en slaan de serieus bedoelde dialogen regelmatig de plank mis. 'Vanmiddag heb ik bij Diana gezien wat kwetsbaarheid is', verklaart Timo plechtig tegen het einde van de film. 'En dat vond ik erg mooi.'

Het totale gebrek aan humor doet Swingers bijna de das om. Toch kent de film weinig serieuze uitglijers, en dat is, gezien het lastige onderwerp, een hele prestatie.

De hoofdpersonen van Swingers voelen zich behoorlijk ongemakkelijk, maar hun gêne slaat niet over op de kijker. Net niet.


 

 

Metro
3 oktober 2002

(Emil Peeters)

Partnerruil kan ook heilzaam zijn.

In de boeken van John Irving leiden partnerruil en overspel doorgaans niet tot veel goeds. Volgens Irving lijdt een huwelijk er alleen maar onder. 'Swingers' van de Nederlandse regisseur Stephan Brenninkmeijer draagt een moraal uit die partnerruil niet bij voorbaat afwijst. Integendeel: de film stelt dat zo'n experiment voor sommige mensen uiterst heilzaam kan zijn...
De film begint heel sterk met de ongemakkelijke kennismakingsscène. De dialogen schuren langs elkaar heen, wat de kijker vervult van een gevoel van plaatsvervangende schaamte. De erotische scènes in het middendeel zijn mooi in beeld gebracht...
De film ontkomt aan lijnrecht CDA-moralisme en stelt daar een vrijheid-blijheidsideaal tegenover, tenminste voor geesten die deze weelde kunnen dragen...
 


 

NRC

 

(Door Bianca Stigter)

Tenenkrommende en echte onhandigheid

Swingers is een onbeholpen, op digitale video voor een klein budget gedraaide Nederlandse film die van die onbeholpenheid soms heel wat weet te maken. De film haalt er een realisme uit dat langs andere wegen vast veel moeilijker te bereiken zou zijn. De film, die werd geschreven en geregisseerd door Stephan Brenninkmeijer, gaat over swingen, een nieuw woord voor partnerruil. Vier dertigers komen een weekend samen in de luxe villa van de ouders van een van hen. Het ene stel heeft al ervaring met zulke weekeinden. Voor het andere stel is het nieuw. Tergend uitgebreid laat Brenninkmeijer de voorbereidingen zien, de toenaderingen, het diner, de sauna, het zwembad, voor het eindelijk zover is en de slaapkamer betreden wordt. Vooral de moeizame gesprekjes tussen de vier swingers zijn van een schrijnende onhandigheid die waarschijnlijk alleen door heel goede of heel onervaren acteurs bereikt kan worden; de eersten spelen het, de anderen voelen zich als acteur zo ongemakkelijk dat het op hun personage overslaat.

Brenninkmeijer, regisseur van onder meer de televisieserie Westenwind, heeft iets gemaakt dat met geen film te vergelijken is. Hij heeft nergens wat van geleerd, en dat resulteert in een zeer eigenzinnig, merkwaardig product dat nu eens tenenkrommend en dan weer verbluffend is. Alleen de seksscènes stellen echt teleur, vooral omdat er veel meer vrouwelijk dan mannelijk bloot in is te zien. Maar de afgetraptheid van de seksuele fantasieën heeft weer datzelfde schokkend realistische als het spel.


 

Elegance
oktober 2002

(Petra Vethman)

Stephan Brenninkmeijer, regisseur van o.a. Westenwind, wilde een film maken 'over de kracht van seksualiteit binnen een relatie'- en is daar met Swingers aardig in geslaagd. (...) 
Brenninkmeijer deinsde er niet voor terug om voor deze film, die staat of valt met acteerprestaties, soapacteurs te casten die hun rol overigens overtuigend neerzetten, wat niet van alle andere collega's kan worden gezegd. 
(...) De maker heeft niet gekozen voor de gemakkelijkste weg door er een verkapte seksfilm van te maken of een drama met als moraal dat 'vrije liefde' alleen maar leidt tot narigheid. De pro's en contra's van partnerruil komen aan de orde, zonder dat er een oordeel wordt geveld.
Swingers brengt een onderwerp dat wellicht ver van uw bed is, verrassend dichtbij.
 


Preview 
juli 2002

(Roel Haanen)

... De kracht van Swingers is juist de geloofwaardigheid waarmee Brenninkmeijer en zijn kwartet uitstekende acteurs ons de hele situatie voorschotelt. De scènes waarin de manipulatieve Alex als roofdier (Brinkhuis heeft toepasselijke kattenoogjes) om de onzekere Diana heendraait zijn bijzonder opwindend. En die seksscène mag er ook zijn.